DIE NATUR BRAUCHT FREUNDE - DIE NATUR BRAUCHT DICH!

Wir sind #JungBuntAktiv

Nachhaltigkeit

UNSERE ZIELE Sich für Nachhaltigkeit einzusetzen, bedeutet für uns für bessere Lebensbedingungen für alle heute lebenden Menschen und für zukünftige Generationen zu kämpfen, kurz für mehr Zufriedenheit und Wohlbefinden in sozialer und ökologischer Sicherheit. Das Konzept Nachhaltigkeit berührt damit die Grundwerte unseres Verbandes im Kern: Gerechtigkeit und Solidarität. Um allen Menschen auf diesem Planeten ein besseres und ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen, brauchen wir vor allem stabile Lebensbedingungen, um unsere Lebensgrundlagen sichern und erhalten zu können. Die Naturzerstörung und die nicht-nachhaltige Produktion sind in der kapitalistischen Produktions- und Wirtschaftsweise angelegt. Für uns heißt Nachhaltigkeit daher auch immer, dass für die Überwindung des Kapitalismus gekämpft werden muss. Dieser Kampf muss solidarisch und gemeinsam mit allen Menschen geführt werden. Ziele der Naturfreundejugend Deutschlands im Umweltbereich sind u.a. eine ökologische, fair gehandelte und regionale Ernährung, ein nachhaltiger Tourismus, eine an Zielen des Klimaschutzes orientierte Verkehrspolitik und eine zukunftsfähige Energieversorgung. Die Naturfreundejugend Deutschlands setzt sich für eine Energieversorgung zu 100 % aus erneuerbaren Energien ein. Die Atomenergie kann aufgrund der unbeherrschbaren Risiken nicht Bestandteil eines nachhaltigen Energiemixes sein. Um weitere CO2-Emissionen zu vermeiden, reisen NaturfreundInnen bevorzugt mit Bus und Bahn. Auch deshalb fordern wir einen flächendeckenden und kostenlosen öffentlichen Personennahverkehr. UNSER HANDELN Mit unserer Umweltbildung wollen wir junge Menschen in die Lage versetzen, sich und ihre Umwelt besser zu verstehen. Die Aktion Umweltdetektiv ermutigt Kinder sich aktiv mit ihrer Umwelt auseinander zu setzen. Dabei geht es jedoch nicht nur darum, ökologische Zusammenhänge zu verstehen, sondern auch Natur und Umwelt schätzen zu lernen und sich ihrer Bedeutung für die eigene Zukunft bewusst zu werden. Damit zielt unsere Umweltbildung auch auf die Veränderung des eigenen Verhaltens. Wir unterstützen junge Menschen bei der Entwicklung eigener, nachhaltiger Lebensstile. Dafür müssen Verstehensprozesse für ökologische, ökonomische und soziale Prozesse initiiert werden, die zu konkreten Handlungen motivieren. Unsere Bildung für nachhaltige Entwicklung kann nur erfolgreich sein, wenn sie auf zwei parallelen Ebenen wirkt: Zum einen will sie junge Menschen in die Lage versetzen für sich selbst Entscheidungen zu treffen, die verschiedene Aspekte der Nachhaltigkeit einbeziehen. Zum anderen will sie ihnen die politische und gesellschaftliche Dimension von Nachhaltigkeit vermitteln, damit sie sich auch politisch für den notwendigen Wandel einsetzen können. In ihren Bildungsangeboten setzt die Naturfreundejugend daher auf offene Kommunikation, eine zielgruppengerechte Ansprache und die Vermittlung von gesellschaftskritischen Einstellungen. Sport in der Natur und Erlebnispädagogik gehören zu den traditionellen Schwerpunkten des Verbandes. Sie ermöglichen Naturgenuss auf eine besonders intensive und gesunde Art. Dabei ist es uns heute wichtig auf Barrierefreiheit zu achten. Zu Fuß, mit dem Kanu, im Rollstuhl, mit dem Fahrrad oder auf Skiern lässt sich die Natur hautnah erleben - sanft und abenteuerlich, für Menschen mit und ohne Behinderungen zugleich. Dabei steht bei uns nicht die Leistung der Einzelnen, sondern das intensive Erlebnis von Natur, zusammen mit Anderen im Vordergrund. Gesundheit und Ernährung als zwei wichtige Pfeiler des individuellen Wohlbefindens sind bei uns Querschnittsthemen. Beim Sport, auf Reisen, in der Bildungsarbeit und in den Naturfreundehäusern setzen wir Impulse für Gesundheitsförderung und nachhaltige Ernährung. Fleischarme oder vegetarische Ernährung aus ökologisch-regionaler Erzeugung werden auf unseren Reisen und Freizeiten als ein Beitrag zu mehr Klimaschutz und Nachhaltigkeit gefördert.

(Leitbild der Naturfreundejugend Deutschlands, beschlossen auf der Bundeskonferenz 2009)